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gemeinnützige Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft (BQG) des Landessportbundes Berlin e. V.

Arbeit in Berliner Sportvereinen und -organisationen

ESF

Unsere Vorhaben werden von der Europäischen Union und dem Land Berlin kofinanziert.

Video 20 Jahre BQG “Sport für Berlin”
Produktion Domming Media
www.tv-berlin-aktiv.de
Januar 2012

Am 20. Januar 2012 beging die gemeinnützige Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft ihren 20. Geburtstag.
Kegler
In seinem Rückblick verwies der Geschäftsführer Frank Kegler darauf, dass in zwei Jahrzehnten ca. 10.000 arbeitslose Menschen in Vereine vermittelt und dort betreut wurden. Auf diesem Wege kam den Vereinen eine Unterstützung im Wert von knapp 25 Millionen Euro zu. Im Namen der BQG bedankte sich Kegler für die nicht immer einfache Betreuung in den Vereinen.

Der Präsident des Landessportbundes und Vorsitzende der Gesellschafterversammlung, Klaus Böger, hob die Bedeutung der BQG für die Berliner Sportvereine hervor. Durch sie werden sie in die Lage versetzt, ihre Betreuungsangebote zu erweitern und die ehrenamtlich Tätigen zu entlasten.
Seinen besonderen Dank richtete er an die Mitarbeiter der BQG sowie an die Partner im Sozialpädagogischen Institut (SPI), in den JobCentern und Bezirken.

Böger_ReggDer Geschäftsführer Grundsicherung in der Arbeitsagentur, Dr. Jens Regg, führte in seinem Vortrag die besondere Bedeutung der Vereine als soziale Netzwerke an. Ohne Netzwerke hätte man kaum Chancen wieder auf dem ersten Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Er unterstützt eine Teilhabe der BQG an dem neuen Programm des Senats „Berlin Arbeit“. Die so genannte Positivliste hält er aufgrund der Erfahrungen in anderen Bundesländern für überflüssig. Er führt aber auch aus, dass der finanzielle Rahmen für die arbeitsmarktpolitischen Instrumente in 2012 noch einmal um ca. 15% zurückgefahren und damit die Konkurrenz unter den Beschäftigungsgesellschaften zunehmen wird.

Der Geschäftsführer des SPI und von comovis, Raimund Rilling, hält die Leistungen von „Sport für Berlin“ über zwei Jahrzehnte für außerordentlich bemerkenswert. RillingEr lobt die gute Zusammenarbeit und hebt besonders die Pionierarbeit der Berufsausbildung „Sport- und Fitnesskaufleute“ hervor.
In den Jahren 2001 bis 2006 organisierte die BQG für insgesamt 75 junge Menschen eine Ausbildung mit IHK Abschluss in dem neuen Beruf.

In allen Reden wurde deutlich, dass die BQG auf einem umkämpften Markt agiert, auf dem die Rahmenbedingungen durch den Gesetzgeber verschärft werden. Dennoch blickt die Gesellschaft vorsichtig optimistisch in die Zukunft. Aufgrund ihrer geringen Größe, den guten Kontakten zu den Berliner Sportorganisationen sowie engagierter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sieht sich „Sport für Berlin“  auf Veränderungen schnell angemessen reagieren zu können.

Frank Kegler

Fotos: Engler

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